Für Projektentwickler und Bauträger
Ein Projekt verkauft sich, bevor es steht.
Websites für Projektentwickler und Bauträger — für Vorhaben, die vermarktet werden, während sie noch Planung sind.
Die Lage
Ein Bauvorhaben wird verkauft, bevor es existiert. Es gibt keine Besichtigung, keinen Rundgang, keine Nachbarschaft zum Ansehen — es gibt eine Visualisierung, einen Grundriss und ein Versprechen. Alles, was der Interessent prüfen kann, steht auf einer Website.
Damit trägt die Seite eine Last, die sie in keiner anderen Immobilienlage trägt: Sie muss ein Objekt erfahrbar machen, das noch nicht gebaut ist, und gleichzeitig belegen, dass der Entwickler liefern wird, was er zeichnet.
Dazu kommt der Zeitfaktor. Die Vermarktung beginnt oft mit der Baugenehmigung und läuft über Monate durch mehrere Phasen — Reservierung, Vertrieb, Fertigstellung. Eine Seite, die sich in diesen Phasen nicht mitbewegt, ist nach acht Wochen falsch.
Woran es hängt
Eine Seite pro Firma statt pro Projekt
Wer nach einem Neubau sucht, sucht nach dem Projekt, nicht nach dem Entwickler. Steht das Vorhaben nur als Unterpunkt auf einer Firmenseite, ist es für Interessenten kaum auffindbar und lässt sich nicht als eigene Adresse bewerben.
Visualisierungen ohne Kontext
Eine Rendervisualisierung allein beantwortet keine Frage. Wie groß, welche Lage, welcher Grundriss, wann bezugsfertig, was kostet es — wer diese Angaben suchen muss, springt ab.
Kein Beleg für die Lieferfähigkeit
Der Interessent kauft ein Versprechen. Fertiggestellte Vorhaben, Baufortschritt und der Partnerkreis sind die einzigen Belege, die vor dem Notartermin existieren — und sie fehlen auf den meisten Entwicklerseiten.
Keine Reservierungsstrecke
Interessenten melden sich früh, oft lange vor dem Vertrieb. Ohne einen Weg, sich vormerken zu lassen, verpufft dieses Interesse — und die Liste, die am Vertriebsstart Gold wert wäre, existiert nicht.
Was wir dafür bauen
Eigene Projektseiten
Jedes Vorhaben bekommt eine eigene Adresse mit eigenem Namen, eigenen Bildern und eigenen Eckdaten. Sie ist einzeln bewerbbar, einzeln auffindbar und einzeln verschickbar — und sie überlebt das Vorhaben als Referenz.
Einheiten und Grundrisse
Wohnungen oder Häuser als durchsuchbare Liste mit Größe, Zimmerzahl, Lage im Gebäude und Status. Der Interessent sieht, was noch frei ist, statt zu fragen.
Vormerkstrecke
Ein Weg, sich unverbindlich vormerken zu lassen, bevor der Vertrieb startet. Das ist kein Formular, sondern der Aufbau einer Liste, mit der die erste Vertriebswoche beginnt statt bei null.
Baufortschritt
Ein Bereich, der mitwächst: Genehmigung, Rohbau, Fertigstellung. Er belegt Lieferfähigkeit und gibt Käufern, die schon unterschrieben haben, einen Grund wiederzukommen.
Zum Weiterlesen
- Projektentwickler: eigene Seite je Vorhaben oder alles auf der Firmenseite?Beides: Jedes laufende Vorhaben bekommt eine eigene Adresse, weil danach gesucht wird und weil sie einzeln beworben werden kann — die Firmenseite trägt den Entwickler und die fertiggestellten Projekte als Beleg.
- Wann muss die Projektwebsite vor dem Vertriebsstart stehen?Eine erste Fassung mit Name, Lage und Vormerkliste gehört online, sobald das Vorhaben öffentlich wird — spätestens mit dem Bauschild; die vollständige Seite mit Preisen und Einheiten steht am Tag des Vertriebsstarts, nicht danach.
- Was gehört auf eine Projektwebsite für einen Neubau?Alles, was ein Käufer für die Entscheidung braucht, bevor er das Gebäude betreten kann: Lage, Einheiten mit Status, Grundrisse, Baubeschreibung, Fertigstellungstermin, der Bauträger mit seinen fertigen Vorhaben und ein Weg zur Anfrage.
- Wie viele Visualisierungen braucht eine Neubau-Projektseite?So viele, wie es Fragen gibt, die ein Käufer ohne Gebäude nicht beantworten kann — in der Regel fünf Ansichten: das Haus von der Straße, die Ankunft, ein Wohnraum, ein Außenbereich und der Blick nach draußen; jede weitere Innenansicht bringt weniger als ein guter Grundriss.
- Lohnt sich ein interaktiver Wohnungsfinder?Bei mehreren Häusern oder deutlichen Lageunterschieden ja, bei kleinen Vorhaben selten: Ein Wohnungsfinder lohnt sich, wenn der Käufer sonst in einer langen Liste suchen müsste — bei kleinen Vorhaben leistet eine gut sortierte Tabelle dasselbe für einen Bruchteil des Aufwands.
- Kann man Neubauwohnungen online reservieren?Eine unverbindliche Vormerkung ja, eine bindende Reservierung nein: Sobald eine Reservierung Druck zum Kauf erzeugt — etwa durch eine Gebühr, die bei Rücktritt verfällt —, kann sie nach § 311b Abs. 1 BGB beurkundungspflichtig werden, und Reservierungsgebühren in vorformulierten Bedingungen hat der BGH für unwirksam erklärt.
- Wie zeigt man den Baufortschritt auf der Website?Als datierte Einträge an den Stellen, an denen auch die Kaufpreisraten fällig werden — Baubeginn, Rohbau, Dach, Fenster, Innenausbau, Fertigstellung —, jeweils mit einem Foto von derselben Position; eine Webcam oder eine Bilderflut ersetzt das nicht.
- Wie sammelt man Interessenten, bevor die Baugenehmigung da ist?Mit einer Vormerkliste auf der Projektseite, die nur eine Mailadresse und eine Wunschgröße abfragt, eine nachweisbare Einwilligung einholt und klar sagt, dass noch nichts verkauft wird — Geld darf der Bauträger vor der Baugenehmigung ohnehin nicht annehmen.
- Braucht jedes Bauprojekt eine eigene Domain?Nicht zwingend: Eine eigene Domain lohnt sich, wenn der Projektname stark ist und beworben wird, ein Unterverzeichnis der Firmenseite reicht bei kleineren Vorhaben — entscheidend ist, dass die Domain nach dem Abverkauf per dauerhafter Weiterleitung auf die Referenz zeigt, statt zu verfallen.
- Wie spricht eine Projektseite Kapitalanleger an?Mit den Zahlen, die ein Anleger selbst rechnen kann — Kaufpreis, Wohnfläche, Stellplatzkosten, Hausgeld, Mietsituation am Standort —, aber ohne Renditeversprechen und ohne Berechnungsbeispiele: Wer einem Käufer eine Rechnung über Ertrag und Steuervorteile vorlegt, kann damit nach BGH-Rechtsprechung einen Beratungsvertrag begründen und dafür haften.
- Wie zeigt ein Bauträger fertiggestellte Projekte?Als Gegenüberstellung von Versprechen und Ergebnis: die Visualisierung aus dem Vertrieb neben dem Foto des fertigen Hauses, der geplante Fertigstellungstermin neben dem tatsächlichen — das belegt Lieferfähigkeit stärker als jede Bildergalerie.
- Was passiert mit der Projektseite nach dem Abverkauf?Sie wird umgebaut, nicht abgeschaltet: Aus der Verkaufsseite wird eine Referenz für das nächste Vorhaben und — für die fünf Jahre der Mängelhaftung nach § 634a BGB — eine Anlaufstelle für die Käufer.
- Wie findet ein Projektentwickler über die Website Grundstücke?Mit einer eigenen Ankaufsseite, die ein klares Ankaufsprofil nennt — Region, Grundstücksgröße, Baurecht, Art der Objekte —, Eigentümer, Erbengemeinschaften und Makler getrennt anspricht und den ersten Schritt so klein macht wie eine Adresse und eine Telefonnummer.
- Brauchen Bauträger einen Bereich für Vertriebspartner?Ja, sobald mehr als ein Makler oder Vertrieb für dich verkauft: Ein geschützter Bereich mit dem tagesaktuellen Status aller Einheiten und freigegebenen Unterlagen verhindert Doppelreservierungen — und hält Partner davon ab, eigene Berechnungen zu erstellen, für die nach BGH-Rechtsprechung am Ende der Verkäufer haften kann.
Häufige Fragen
Eine Seite je Projekt oder alles auf der Firmenseite?
Beides. Die Firmenseite trägt den Entwickler und die fertiggestellten Vorhaben; jedes laufende Projekt bekommt zusätzlich eine eigene Adresse, die eigenständig beworben und gefunden werden kann.
Was passiert mit der Projektseite nach dem Verkauf?
Sie bleibt als Referenz stehen. Fertiggestellte Vorhaben sind der wichtigste Beleg für das nächste — sie belegen, dass geliefert wurde, was gezeichnet war.
Lassen sich Einheiten und Status selbst pflegen?
Ja. Reserviert, verkauft, verfügbar — das ändert das Büro selbst. Ein falscher Status ist der schnellste Weg, Vertrauen zu verlieren.
Wie lange dauert der Bau?
Vier Wochen vom Erstgespräch bis zum Launch, nach dem Ablauf, der auf der Startseite steht.


