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Für Bauträger und Projektentwickler

Lohnt sich ein interaktiver Wohnungsfinder?

Bei mehreren Häusern oder deutlichen Lageunterschieden ja, bei kleinen Vorhaben selten: Ein Wohnungsfinder lohnt sich, wenn der Käufer sonst in einer langen Liste suchen müsste — bei kleinen Vorhaben leistet eine gut sortierte Tabelle dasselbe für einen Bruchteil des Aufwands.

Von Rafael Ualiyev, Inhaber von Kazal Websites

1 Tabellemit Filter nach Zimmerzahl und Status beantwortet bei kleinen Vorhaben dieselbe Frage wie ein WohnungsfinderBeobachtung aus Projekten, keine Statistik

Was ein Wohnungsfinder eigentlich tut

Ein Wohnungsfinder zeigt das Gebäude als Bild oder Modell, und der Interessent klickt auf ein Geschoss oder eine Einheit, um Grundriss, Preis und Status zu sehen. Das beantwortet eine Frage, die eine Liste nicht beantwortet: Wo im Haus liegt die Wohnung, und wohin schaut sie?

Genau diese Frage ist das Kriterium. Wenn sie für die Kaufentscheidung wichtig ist — Himmelsrichtung, Etage, Lage zum Innenhof oder zur Straße —, lohnt sich der Finder. Wenn alle Einheiten ähnlich liegen, ist er ein teures Bild mit Klickflächen.

Die Kosten liegen dabei weniger im Bau als in der Grundlage: Für einen guten Finder braucht es eine Gebäudeansicht, auf der jede Einheit sauber abgegrenzt ist — meist eine eigens dafür erstellte Visualisierung. Wer die ohnehin beauftragt, bekommt den Finder günstiger als jemand, der sie nur dafür bestellen muss.

Wann er sich lohnt

  • Mehrere Häuser oder Treppenhäuser, bei denen der Interessent sonst den Überblick verliert
  • Deutliche Unterschiede nach Lage im Gebäude: Straßenseite und Gartenseite, Penthouse und Erdgeschoss
  • Ein Vertrieb über mehrere Monate, in dem der Status sich ständig ändert und sichtbar sein soll
  • Viele Einheiten ähnlicher Größe, die sich nur durch die Lage unterscheiden

Wann eine Tabelle besser ist

Bei einem Stadthaus mit acht Wohnungen findet der Interessent seine Einheit in einer Tabelle in wenigen Sekunden. Ein Wohnungsfinder zwingt ihn, erst das Bedienprinzip zu verstehen, und auf dem Handy werden die Klickflächen auf einer Hausansicht schnell zu klein, um sie sauber zu treffen.

Eine gute Tabelle hat eine Zeile je Einheit, sortierbar nach Größe und Preis, filterbar nach Zimmerzahl und Status, und jede Zeile öffnet den Grundriss. Das ist schneller gebaut, leichter gepflegt und auf jedem Bildschirm bedienbar.

Die Bedingung, an der beides scheitert

Pflege. Ein Wohnungsfinder, in dem verkaufte Einheiten noch als verfügbar leuchten, ist schlimmer als gar keiner, weil er jede Anfrage mit einer Enttäuschung beginnen lässt. Bevor du über die Form entscheidest, klär, wer den Status ändert und wie schnell — am besten direkt aus der Liste, mit der dein Vertrieb ohnehin arbeitet.

Wenn diese Frage beantwortet ist, ist der Wohnungsfinder eine Darstellungsfrage. Wenn nicht, ist er ein Risiko.

Wenn du dich für einen Finder entscheidest

Drei Dinge machen den Unterschied zwischen einem Finder, der benutzt wird, und einem, der nur beeindruckt. Erstens gibt es immer eine Listenansicht daneben, für alle, die lieber vergleichen als klicken. Zweitens funktioniert er auf dem Handy mit dem Daumen, nicht nur mit der Maus am großen Bildschirm. Drittens hat jede Einheit eine eigene Adresse, damit ein Interessent genau diese Wohnung an seinen Partner schicken kann.

Fehlt der dritte Punkt, endet jede Weitergabe mit der Anweisung „klick auf das dritte Geschoss, dann links“ — und dort steigt der Partner aus.

Passend dazuWebsites für ProjektentwicklerWebsites für Projektentwickler und Bauträger — für Vorhaben, die vermarktet werden, während sie noch Planung sind.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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