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Für Immobilienmakler

Bringt ein Objektvideo mehr Anfragen?

Nicht von selbst — ein Video bringt dann etwas, wenn es auf der Objektseite ganz oben steht, unter einer Minute bleibt und etwas zeigt, das Fotos nicht können: den Weg durch die Räume, das Licht, die Umgebung. Als Hochglanzfilm mit Musik am Ende der Seite wird es kaum angesehen.

Von Rafael Ualiyev, Inhaber von Kazal Websites

1 Videopro Seite als Hauptinhalt ist das, was Google als eigene Videoseite erkennt — mit eindeutigem Titel und eigener BeschreibungGoogle Search Central, „Video SEO best practices“

Was ein Video kann, das Fotos nicht können

Fotos zeigen Räume, ein Video zeigt Wege. Wie man von der Haustür in den Wohnbereich kommt, wie das Licht am Nachmittag durch die Fenster fällt, wie laut die Straße ist, wie weit es bis zum Park ist. Das sind Fragen, die sonst erst bei der Besichtigung beantwortet werden.

Wenn ein Video nur dieselben Räume aus denselben Winkeln zeigt wie die Fotos, nur mit Kamerafahrt und Musik, fügt es nichts hinzu. Dann ist es Aufwand ohne Wirkung.

Deshalb lohnt es sich, vor der Aufnahme eine Frage zu beantworten: Welche Frage stellen Interessenten zu diesem Objekt, die die Fotos nicht beantworten? Bei einer Dachgeschosswohnung ist es die Höhe unter den Schrägen, bei einem Haus am Stadtrand der Weg zur nächsten Haltestelle. Genau das zeigt das Video.

Das Video, das angesehen wird

  • Unter einer Minute für die Objektseite; eine längere Führung kann es zusätzlich geben
  • Ein durchgehender Weg durch das Objekt statt einer Folge schöner Einzelbilder
  • Ton, der etwas erzählt: der Makler, der zwei Sätze zur Lage sagt, ist wirksamer als Musik
  • Hochkant aufgenommen oder so geschnitten, dass es auf dem Handy den Bildschirm füllt
  • Ohne Ton verständlich, mit Untertiteln — wer im Büro oder im Bus schaut, schaut stumm

Wo das Video auf der Seite stehen muss

Ganz oben, neben dem ersten Foto oder an seiner Stelle. Ein Video am Ende der Bilderstrecke sehen nur die, die schon überzeugt sind. Und es muss sofort laden: Ein Video, das mehrere Sekunden lädt, bevor sich etwas bewegt, verliert den Besucher, bevor es angefangen hat.

Wer das Video zusätzlich auf YouTube oder in sozialen Netzwerken zeigt, sollte dort auf die Objektseite verlinken — und auf der Objektseite das Video einbetten. Dann führen beide Wege zum selben Ziel.

Der zweite Nutzen: das Video als Beleg für Eigentümer

Ein gutes Objektvideo wirkt nicht nur auf Käufer. Ein Eigentümer, der dir einen Alleinauftrag geben soll, sieht daran, wie sein Haus vermarktet würde. Ein Video eines verkauften Objekts ist im Gespräch zur Objektakquise oft überzeugender als jede Leistungsliste — vorausgesetzt, der frühere Eigentümer hat zugestimmt.

Handyvideo oder Produktion

Ein Objektvideo muss kein Film sein. Ein ruhig gehaltenes, gut belichtetes Video vom Handy, in einem Durchgang aufgenommen und mit zwei Sätzen des Maklers, erfüllt den Zweck oft besser als eine aufwendige Produktion, die nach Werbung aussieht. Entscheidend ist, dass es einen Weg durch das Objekt zeigt und gut ausgeleuchtet ist.

Eine Produktion lohnt sich dort, wo sich auch ein Rundgang lohnt: bei Objekten, die Käufer von außerhalb ansprechen, und in der höheren Preisklasse. Bei einer gefragten Wohnung, die über die Portale ohnehin genug Anfragen bekommt, ist das Video eher ein Beleg für den nächsten Eigentümer als ein Werkzeug für diesen Verkauf.

Passend dazuWebsites für ImmobilienmaklerWebsites für Immobilienmakler, die das Mandat gewinnen sollen — gebaut auf die Frage, die der Eigentümer sich stellt, bevor er zum Hörer greift.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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