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Landingpages

Eine Seite, ein Ziel, keine Ablenkung

Wer Werbung schaltet und auf die Startseite leitet, verbrennt die Hälfte der Klicks. Eine Landingpage beantwortet genau die Frage, mit der jemand geklickt hat.

Wann eine Landingpage besser ist als eine Website

Eine Website beantwortet alle Fragen, die jemand über dich haben könnte. Eine Landingpage beantwortet genau eine — die, mit der er geklickt hat. Das klingt nach einem kleinen Unterschied und ist der größte im ganzen Aufbau.

Der Fall, in dem sie sich rechnet, ist immer derselbe: Du bezahlst für den Besucher. Bei Werbung auf Meta oder Google, bei einer Kampagne, bei einem Mailing. Wer dafür zahlt und dann auf eine Startseite mit neun Menüpunkten leitet, gibt dem Besucher neun Wege, wieder zu verschwinden.

Ohne bezahlten Verkehr lohnt sie selten. Eine Landingpage rankt kaum bei Google, weil sie zu wenig Inhalt hat und nicht verlinkt ist. Sie ist ein Empfänger, keine Quelle.

Woran Landingpages scheitern

  1. Sie ist die Startseite mit weniger Text

    Dieselben Sektionen, dasselbe Menü, nur kürzer. Damit hat sie beide Nachteile: Sie erklärt weniger als die Website und lenkt genauso ab.

  2. Die Anzeige verspricht etwas anderes

    Wer auf eine Anzeige über Preise klickt und auf einer Seite über Qualität landet, ist in drei Sekunden weg. Die Landingpage muss den Satz fortsetzen, mit dem die Anzeige aufgehört hat.

  3. Das Formular steht ganz unten

    Wer überzeugt ist, soll nicht suchen müssen. Auf einer Landingpage gehört der Eintrag nach oben und wiederholt sich weiter unten.

  4. Niemand misst, wo abgesprungen wird

    Ohne Messpunkt siehst du nur die Gesamtzahl. Nicht, ob die Leute den Preis gesehen haben, bevor sie gingen.

Was ich dafür baue

  1. Ein Versprechen, das zur Anzeige passt

    Die Überschrift setzt fort, was die Anzeige begonnen hat. Kein Themenwechsel zwischen Klick und Seite.

  2. Kein Menü, keine Abzweigung

    Genau ein Weg nach vorn. Alles, was ablenkt, fliegt raus — inklusive der Navigation.

  3. Das Formular oben und unten

    Wenige Felder, aber die richtigen. Wer nach dem ersten Absatz überzeugt ist, soll nicht scrollen müssen.

  4. Einwände im Text beantwortet

    Preis, Aufwand, Dauer, Risiko. Was im Verkaufsgespräch gefragt wird, steht auf der Seite — sonst wird es zum Grund, nicht zu klicken.

  5. Messung ab dem ersten Besucher

    Sauber eingerichtet und rechtssicher, mit Einwilligungsbanner. Nach zwei Wochen weißt du, welcher Abschnitt die Leute verliert.

Häufige Fragen zu Landingpages

Was kostet eine Landingpage?

Eine einzelne Landingpage liegt unter dem Preis einer vollständigen Website. Der genaue Betrag hängt davon ab, ob Texte, Bilder und Messung dazugehören. Der Preis steht vor dem Start fest.

Brauche ich eine Landingpage oder eine Website?

Eine Website, wenn Leute dich über Google oder Empfehlung finden. Eine Landingpage zusätzlich, sobald du Werbung schaltest. Beides hat unterschiedliche Aufgaben, und die Landingpage ersetzt die Website nicht.

Wie lange dauert das?

Eine Landingpage steht in der Regel in zwei Wochen, weil weniger zu klären ist als bei einer vollständigen Website.

Kann ich mehrere Fassungen testen?

Ja, das ist sogar der Sinn. Zwei Fassungen mit unterschiedlicher Überschrift, gleicher Rest — nach zwei bis drei Wochen weißt du, welche mehr Eintragungen bringt.

Rankt eine Landingpage bei Google?

Kaum. Dafür ist sie zu kurz und zu wenig verlinkt. Sie lebt von bezahltem Verkehr. Wer bei Google gefunden werden will, braucht Inhaltsseiten.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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