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Für Dienstleister

Wenn es nichts zu fotografieren gibt

Wer eine Leistung verkauft statt eines Produkts, hat ein Darstellungsproblem: Das Beste an deiner Arbeit passiert, nachdem jemand unterschrieben hat.

Das gemeinsame Problem aller Dienstleister

Eine Kanzlei, eine Praxis, eine Agentur und ein Handwerksbetrieb sehen sich auf den ersten Blick nicht ähnlich. Ihr Website-Problem ist aber dasselbe: Der Kunde entscheidet sich, bevor er die Leistung erlebt hat. Er kauft ein Versprechen.

Deshalb funktioniert auf diesen Seiten nichts, was auf einer Produktseite funktioniert. Kein Sortiment, kein Vergleich, kein Bild vom Ergebnis. Was bleibt, ist die Frage, ob jemand dir zutraut, dass du es kannst.

Und die beantwortet sich fast immer über dasselbe: Verstehst du seine Lage, bevor er sie erklärt hat. Wer das auf der Seite schafft, braucht danach kaum noch zu überzeugen.

Woran Dienstleister-Seiten scheitern

  1. Leistungsliste statt Entscheidung

    Was du machst, steht da. Warum jemand ausgerechnet dich anrufen soll, nicht. Eine Liste beantwortet keine Frage, die jemand sich vor der Anfrage stellt.

  2. Bilder, die nichts zeigen

    Handschlag, Laptop, Meetingraum. Bilder aus einer Datenbank, die jeder Wettbewerber auch hat. Sie füllen Platz und bauen kein Vertrauen auf.

  3. Kein Preisrahmen

    Wer gar nichts nennt, verliert alle, die ihr Budget vorher klären müssen. Das sind mehr, als man denkt — und sie fragen nicht nach, sie klicken weiter.

  4. Anfragen ohne Vorsortierung

    Ohne Vorqualifizierung landet jede Anfrage bei dir, auch die, die nie zum Abschluss wird. Das kostet Zeit, die du für die anderen bräuchtest.

Was ich dafür baue

  1. Die Lage deines Kunden zuerst

    Der Einstieg beschreibt seine Situation, nicht deine Leistung. Wer sich wiedererkennt, liest weiter.

  2. Ablauf statt Leistungsliste

    Was passiert nach der Anfrage, in welcher Reihenfolge, wie lange dauert es, was brauchst du von ihm. Das nimmt die größte Unsicherheit.

  3. Eigene Bilder oder gar keine

    Lieber wenige echte Aufnahmen als eine Seite voller Datenbankbilder. Wenn es keine gibt, wird mit Typografie und Struktur gearbeitet.

  4. Ein Preisrahmen, der Fragen beantwortet

    Ab-Preise, Pakete oder ein Rechner. Irgendetwas, an dem sich jemand orientieren kann, bevor er anruft.

  5. Ein Formular, das vorsortiert

    Wenige Felder, aber die richtigen. Du siehst vor dem Rückruf, ob es passt.

Häufige Fragen

Für welche Branchen baust du?

Coaches, Berater, Agenturen, Kanzleien, Praxen und Dienstleister. Der Aufbau ist überall derselbe: Jemand vergleicht dich mit zwei anderen, meistens abends, meistens auf dem Handy. Was sich unterscheidet, sind die Fragen, die er sich dabei stellt.

Ich habe keine guten Fotos. Ist das ein Problem?

Nein. Es ist besser, ohne Bilder zu arbeiten als mit Datenbankbildern, die jeder Wettbewerber auch hat. Wo Bilder nötig sind, klären wir das im Erstgespräch.

Was kostet eine Website für Handwerker?

Dasselbe wie für andere Dienstleister. Was den Preis bewegt, ist der Umfang, nicht die Branche — die Zahl bekommst du im Erstgespräch.

Muss ich meine Preise auf die Seite schreiben?

Nicht zwingend, aber irgendeine Orientierung hilft. Ein Ab-Preis oder eine Spanne reicht. Wer gar nichts nennt, verliert die, die ihr Budget vorher klären müssen.

Wie lange dauert es?

Zwei bis vier Wochen ab dem Kickoff. Vier Wochen sind zugesagt, sonst ziehe ich zehn Prozent ab.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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