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Für Immobilienmakler

Wie kommen Objekte aus der Maklersoftware auf die Website?

Über dieselbe Schnittstelle, über die die Software auch die Portale beliefert: Die Maklersoftware exportiert die Objekte im OpenImmo-Format an die Website, genau wie an ImmoScout24 oder Immowelt — das Objekt wird einmal gepflegt und erscheint überall.

Von Rafael Ualiyev, Inhaber von Kazal Websites

OpenImmo 1.2.7daktuelle Fassung des Austauschformats für Immobiliendaten, zuletzt ergänzt um Angaben zum Energieausweisopenimmo.de, OpenImmo e. V. (Standard seit 2001)

Was OpenImmo ist

OpenImmo ist ein offener Standard für den Austausch von Immobiliendaten, entwickelt seit 2001 von einem Verein der Branche. Er legt fest, wie ein Objekt als Datei beschrieben wird: welches Feld für die Wohnfläche steht, welches für den Kaufpreis, wie Bilder und Energieausweis-Angaben mitgeschickt werden. Die aktuelle Fassung ist 1.2.7d.

Fast jede Maklersoftware kann in diesem Format exportieren, weil die Portale es erwarten. Die eigene Website ist für die Software dann nichts anderes als ein weiteres Portal: ein Empfänger, an den die Objekte geschickt werden.

Wie es in der Praxis abläuft

  • In der Maklersoftware wird die Website als zusätzlicher Exportkanal angelegt, mit den Zugangsdaten, die die Website bereitstellt
  • Pro Objekt wird angehakt, ob es auf die Website soll — wie bei jedem Portal
  • Die Software schickt eine Datei mit Objektdaten und Bildern, meist per FTP
  • Die Website liest die Datei ein, legt die Objektseite an, aktualisiert sie oder nimmt sie heraus

Die Stelle, an der es hakt

Der Export ist selten das Problem. Das Problem ist, was die Website mit den Daten macht. Viele Vorlagen zeigen nur einen Bruchteil der Felder an, die die Software liefert — typischerweise fehlen gerade die Energieausweis-Angaben, die nach § 87 GModG in die Anzeige gehören, oder die Beschreibung der Lage.

Die zweite Stelle ist das Ende der Vermarktung. Wird ein Objekt in der Software auf „verkauft“ gesetzt, muss vorher feststehen, was die Website daraus macht: die Seite löschen oder als Referenz stehen lassen. Wer das nicht festlegt, verliert entweder seine Referenzen oder zeigt verkaufte Objekte als verfügbar.

Was du vor dem Anschluss prüfen solltest

Welche OpenImmo-Fassung deine Software exportiert, ob die Website diese Fassung liest und welche Felder auf der Objektseite tatsächlich ankommen. Am schnellsten geht das mit einem einzigen Testobjekt, bei dem jedes Feld ausgefüllt ist — dann sieht man auf einen Blick, was fehlt.

Die Alternative, Objekte von Hand in die Website einzutragen, funktioniert bei drei Objekten im Jahr. Ab dem ersten Objekt, dessen Preis sich ändert, und dem zweiten Ort, an dem man ihn nachträgt, wird eine der beiden Stellen falsch.

Die Alternativen zum Export

Manche Anbieter von Maklersoftware bieten statt des Exports ein fertiges Modul an, das die Objekte in die Website einbettet. Das ist schnell eingerichtet, hat aber einen Haken: Die Objekte werden in einem eingebetteten Fenster geladen und liegen oft nicht unter der eigenen Adresse. Für Besucher sieht es aus wie deine Seite, für Suchmaschinen gehört der Inhalt jemand anderem.

Der Export im OpenImmo-Format oder die direkte Schnittstelle der Software erzeugen dagegen echte Seiten auf deiner Website, mit eigener Adresse je Objekt. Nur diese Seiten können gefunden, geteilt und nach dem Verkauf als Referenz behalten werden. Welche Wege deine Software anbietet, steht in ihrer Dokumentation meist unter Schnittstellen oder Export.

Passend dazuWebsites für ImmobilienmaklerWebsites für Immobilienmakler, die das Mandat gewinnen sollen — gebaut auf die Frage, die der Eigentümer sich stellt, bevor er zum Hörer greift.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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