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Für Immobilienmakler

Wie wird ein Makler bei der Suche „Haus verkaufen“ plus Stadt gefunden?

Über zwei getrennte Wege: das Google-Unternehmensprofil, das in der Karte erscheint, und eine eigene Seite für Verkäufer, die die Frage eines Eigentümers in genau dieser Stadt beantwortet — wer nur einen der beiden pflegt, verschenkt die Hälfte der Suche.

Von Rafael Ualiyev, Inhaber von Kazal Websites

3 Faktorenbestimmen laut Google das lokale Ranking: Relevanz, Entfernung und BekanntheitGoogle-Unternehmensprofil-Hilfe, „Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings bei Google“

Zwei Ergebnislisten, zwei Regeln

Wer „Haus verkaufen Lüneburg“ eingibt, bekommt zwei Dinge untereinander: oben die Karte mit drei Unternehmen, darunter die normalen Suchergebnisse. Beide folgen eigenen Regeln, und die meisten Makler bearbeiten nur eine davon.

Für die Karte zählt das Unternehmensprofil bei Google. Google nennt selbst drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Entfernung misst Google zum Suchenden, nicht zum Stadtzentrum — daran lässt sich nichts ändern. Relevanz und Bekanntheit dagegen schon.

Für die Liste darunter zählt deine Website. Und dort gewinnt nicht die Startseite mit dem Satz „Ihr Makler in Lüneburg“, sondern eine Seite, die die Frage eines Verkäufers in dieser Stadt tatsächlich beantwortet.

Was das Unternehmensprofil braucht

  • Die Hauptkategorie „Immobilienmakler“ — nicht „Immobilienagentur“ oder eine Nebenkategorie
  • Eine Leistung „Immobilie verkaufen“ mit einer Beschreibung in ganzen Sätzen, nicht nur ein Stichwort
  • Bewertungen, die laufend dazukommen, statt zwanzig aus einem Jahr und dann Stille
  • Fotos von dir und deinem Büro, keine Bilder aus einer Bilddatenbank
  • Ein Link auf die Verkäuferseite, nicht nur auf die Startseite

Die Seite für die normale Suche

Eine Seite „Immobilie verkaufen in Lüneburg“ trägt, wenn sie Dinge enthält, die nur für Lüneburg stimmen: in welchen Stadtteilen du verkauft hast, wie du dort vermarktest, welche Besonderheiten der Markt hat — Altbau in der Innenstadt, Neubaugebiete am Rand, Pendler nach Hamburg. Ein Text, in dem man den Städtenamen austauschen könnte, ohne dass es auffällt, bringt nichts.

Genau daran scheitert die übliche Abkürzung: zwanzig Seiten für zwanzig Orte im Umkreis, jede mit demselben Text und einem anderen Ortsnamen. Google führt das in seinen Spam-Richtlinien ausdrücklich als Missbrauch auf. Besser eine Seite für die Stadt, in der du wirklich stark bist, und weitere erst dann, wenn du für den Ort etwas Eigenes zu sagen hast.

Die Reihenfolge, wenn du bei null anfängst

Erst das Unternehmensprofil vollständig machen, weil es in wenigen Tagen wirkt und nichts kostet. Dann die eine Verkäuferseite für deinen Kernort schreiben und im Profil verlinken. Dann Bewertungen einholen, gleichmäßig über das Jahr. Die zweite Stadt kommt zuletzt.

Wer die Reihenfolge umdreht und mit zehn Ortsseiten beginnt, hat viel Text und kein Profil, das in der Karte erscheint — und die Karte ist das, was ein Eigentümer auf dem Handy zuerst sieht.

Und noch ein Punkt, den fast alle übersehen: Die Suche „Haus verkaufen“ stellen nicht nur Eigentümer, die einen Makler suchen, sondern auch solche, die es allein versuchen wollen. Eine Verkäuferseite, die diese Leser ernst nimmt — was ein Privatverkauf verlangt, wo er typischerweise hakt —, gewinnt genau die, die nach drei Wochen ohne Anfrage doch einen Makler brauchen.

Passend dazuWebsites für ImmobilienmaklerWebsites für Immobilienmakler, die das Mandat gewinnen sollen — gebaut auf die Frage, die der Eigentümer sich stellt, bevor er zum Hörer greift.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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