Für alle mit eigener Website
Wie viele Anfragen sollte meine Website im Monat bringen?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht — die einzige belastbare Rechnung ist deine eigene: Besucher im Monat mal Anfragequote. Wer diese beiden Zahlen nicht kennt, hat kein Anfrageproblem, sondern ein Messproblem.
2 Zahlenreichen, um die Frage zu beantworten: Besucher im Monat und Anfragen im MonatRechenweg, keine Branchenstatistik
Warum jede Branchenzahl in die Irre führt
Im Netz kursieren Anfragequoten zwischen einem und fünf Prozent, je nachdem, wer sie verkauft. Diese Zahlen sind wertlos, weil sie Besucher zusammenwerfen, die nichts miteinander zu tun haben: Wer über eine Anzeige kommt, verhält sich anders als jemand, der deinen Namen gesucht hat, und der wieder anders als ein Besucher aus einem Portal.
Belastbar ist nur deine eigene Zahl. Und die brauchst du ohnehin, sobald du etwas an der Seite änderst — sonst weißt du hinterher nicht, ob es gewirkt hat.
Die Rechnung in drei Schritten
- Besucher im Monat aus deiner Messung ablesen — ohne eigene Zugriffe
- Anfragen im Monat zählen: Formular, Anrufe von der Seite, Mails über die Seite
- Anfragen geteilt durch Besucher — das ist deine Quote, und sie ist der einzige Wert, der zählt
Was die Zahl dir sagt
Bei 400 Besuchern und 4 Anfragen liegt die Quote bei 1 Prozent. Ob das gut ist, entscheidet nicht der Branchendurchschnitt, sondern die Frage: Was wäre, wenn es 2 Prozent wären? Bei einem Abschluss aus vier Anfragen und einer fünfstelligen Provision ist das ein zusätzlicher Auftrag im Monat.
Genau diese Rechnung steht auf dem Rechner dieser Seite — mit deinen Zahlen statt mit fremden.
Der häufigste Befund
In den meisten Erstgesprächen stellt sich heraus, dass keine der beiden Zahlen vorliegt. Es gibt keine Messung, oder sie zählt die eigenen Zugriffe mit, oder Anrufe werden nirgends erfasst.
Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Regel bei inhabergeführten Betrieben. Es heißt nur: Die erste Maßnahme ist nicht eine neue Seite, sondern eine saubere Messung — sonst ist jede spätere Aussage über Wirkung geraten.


