Für Immobilienmakler
Woher bekommt ein Makler gute Verlinkungen von anderen Seiten?
Aus seinem echten Umfeld vor Ort: Lokalpresse, Vereine, die er unterstützt, Partner wie Notare, Finanzierer und Handwerker, Verbände und Kammern. Gekaufte Links sind nach Googles Richtlinien Spam, sobald sie nicht als bezahlt gekennzeichnet sind.
Link-SpamGoogle wertet den Kauf und Verkauf von Links zu Rankingzwecken als Verstoß, sofern sie nicht als bezahlt gekennzeichnet sindGoogle Search Central, Spam-Richtlinien für die Google Websuche, Abschnitt Link-Spam
Was eine gute Verlinkung ausmacht
Eine Verlinkung ist dann wertvoll, wenn ein Mensch sie anklicken würde. Der Artikel im Stadtmagazin über den Wohnungsmarkt, der dich als Gesprächspartner nennt, bringt Leser und ein Signal an Google. Der Link aus einem Verzeichnis mit Tausenden Einträgen bringt keins von beidem.
Für einen Makler ist das eine gute Nachricht: Das Umfeld, in dem solche Verlinkungen entstehen, hast du bereits. Es wird nur selten genutzt.
Die Quellen, die ein Makler schon hat
- Partner im Ablauf: Notare, Baufinanzierer, Gutachter, Energieberater, Handwerker — viele haben eine Seite mit Empfehlungen und nehmen einen Makler, mit dem sie arbeiten, gerne auf
- Vereine und Veranstaltungen, die du unterstützt: Sponsorenseiten sind echte lokale Verweise
- Verbände und Kammern, in denen du Mitglied bist, mit eigenem Mitgliederverzeichnis
- Lokalpresse: Eine kurze Einschätzung zur Marktlage, zum Beispiel wenn neue Grundstückspreise veröffentlicht werden, wird von Redaktionen gerne aufgegriffen
- Bauträger, deren Vorhaben du vermarktest — die Projektseite kann auf den Vertrieb verweisen
Was nicht funktioniert
Günstige Pakete mit Dutzenden „Backlinks“ bestehen aus Seiten, die nur zum Verkaufen von Links existieren. Google nennt in seinen Spam-Richtlinien ausdrücklich den Kauf und Verkauf von Links, um das Ranking zu beeinflussen, einschließlich Links gegen Waren oder Leistungen. Erlaubt ist ein bezahlter Link nur, wenn er im Code als bezahlt oder als nicht zu folgen gekennzeichnet ist — dann bringt er aber auch keinen Rankingeffekt.
Dasselbe gilt für massenhafte Linktausch-Absprachen unter Maklern in verschiedenen Städten. Das Muster ist leicht zu erkennen und hat mit deinem echten Umfeld nichts zu tun.
Wie du anfängst
Schreib eine Liste mit zehn Partnern, mit denen du im letzten Jahr tatsächlich gearbeitet hast. Prüfe bei jedem, ob seine Seite Empfehlungen oder Partner zeigt. Frag die, bei denen das so ist — im nächsten Gespräch, nicht per Rundmail. Das Gegenstück gehört dazu: Wer dich verlinkt, bekommt auf deiner Seite ebenfalls einen Platz, wenn du ihn wirklich empfiehlst.
Zehn solcher Verweise aus deinem Ort sind mehr wert als hundert aus dem Nirgendwo — und sie bringen nebenbei Besucher, die bereits Vertrauen mitbringen.
Worauf der Link zeigen sollte
Ein unterschätzter Punkt: Die meisten Partner verlinken einfach die Startseite. Besser ist oft eine Unterseite, die zum Anlass passt. Der Notar, der Erbengemeinschaften betreut, verlinkt auf deine Seite zum Verkauf einer geerbten Immobilie. Der Baufinanzierer verlinkt auf deine Wertermittlung, weil seine Kunden vor der Anschlussfinanzierung genau das wissen wollen.
Solche Verweise helfen doppelt: Sie stärken die Seite, die für eine Eigentümerfrage gefunden werden soll, und sie bringen Besucher an die Stelle, an der sie am ehesten anfragen. Wenn du einen Partner um eine Verlinkung bittest, schick ihm deshalb die konkrete Adresse mit.


