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Für Baufinanzierer

Wie gewinnt man Kunden für die Anschlussfinanzierung über die Website?

Mit einer eigenen Seite, die dort ansetzt, wo der Kunde steht: beim Brief seiner Bank mit dem Verlängerungsangebot. Wer erklärt, wie man dieses Angebot prüft und ab wann ein Forward-Darlehen infrage kommt, wird genau in dem Moment gefunden, in dem der Kunde zum ersten Mal vergleicht.

Von Rafael Ualiyev, Inhaber von Kazal Websites

§ 489 Abs. 1 Nr. 2 BGBein Festzinsdarlehen ist zehn Jahre nach vollständiger Auszahlung mit sechs Monaten Frist kündbarBürgerliches Gesetzbuch, § 489

Der Anlass ist ein Brief, keine Suche nach dir

Der Anschlusskunde sucht keinen Baufinanzierer. Er bekommt Post von seiner Bank, darin ein Angebot zur Verlängerung, und muss sich entscheiden. Die meisten unterschreiben, weil es bequem ist und weil sie nicht wissen, ob das Angebot gut ist.

Das ist der Einstieg für die Seite. Nicht „Anschlussfinanzierung zu Top-Konditionen“, sondern: „Deine Bank hat dir ein Angebot geschickt? So prüfst du es.“ Diese Überschrift trifft den Menschen genau in seiner Situation — und sie ist die Formulierung, mit der er sucht.

Was auf diese Seite gehört

  • Wie man das Verlängerungsangebot liest: Sollzins, effektiver Jahreszins, neue Sollzinsbindung, Restschuld
  • Was die Alternativen sind: bei der Bank bleiben, zu einer anderen wechseln, sich den Zins mit einem Forward-Darlehen vorab sichern
  • Wann ein Wechsel ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich ist: zum Ende der Zinsbindung, und nach § 489 BGB auch bei langer Zinsbindung nach zehn Jahren
  • Welche Unterlagen für den Vergleich reichen — meist das Angebot der Bank und der letzte Kontoauszug des Darlehens

Der niedrigste Einstieg: das Angebot hochladen

Der Anschlusskunde hat, anders als der Erstkäufer, schon alle Zahlen — sie stehen im Brief. Deshalb ist der passende Einstieg kein langes Formular, sondern die Möglichkeit, das Angebot der Bank zu schicken und eine Einschätzung zu bekommen, ob es sich lohnt zu vergleichen.

Das ist für den Kunden eine kleine Handlung mit klarem Gegenwert, und für den Vermittler die qualifizierteste Anfrage, die es gibt: Restschuld, Objekt, Zinsbindung und Frist liegen vor, bevor das erste Gespräch beginnt.

Wichtig ist ein Satz dazu, was mit dem hochgeladenen Angebot passiert: wer es sieht, dass keine Bank ohne Zustimmung davon erfährt und bis wann eine Rückmeldung kommt. Der Anschlusskunde hat eine bestehende Beziehung zu seiner Bank und will nicht, dass sie von seinem Vergleich erfährt, bevor er sich entschieden hat.

Früher gefunden werden als der Brief

Wer nur auf den Brief wartet, kommt oft zu spät, denn viele Banken schicken ihr Angebot mit knapper Frist. Deshalb lohnt ein zweiter Abschnitt für den, der früher plant: Ab wann ein Forward-Darlehen möglich ist, was es kostet und für wen es sich lohnt. Das Glossar zu Sollzinsbindung und Forward-Darlehen erklärt die Begriffe — die Seite erklärt, was der Kunde damit tun soll.

Diese Seite wirkt über Jahre. Anschlusskunden gibt es in jedem Jahrgang, weil jede Finanzierung irgendwann das Ende ihrer Zinsbindung erreicht. Dazu kommt der eigene Bestand: Jeder Kunde, den du vor zehn Jahren finanziert hast, ist heute ein Anschlusskunde. Ein Hinweis auf dieser Seite, dass Bestandskunden sich vor Ablauf melden sollen, kostet nichts.

Passend dazuWebsites für BaufinanzierungsvermittlerWebsites für Baufinanzierungsvermittler — mit dem Rechner, der den Vergleich auf die eigene Seite holt, statt ihn an ein Portal abzugeben.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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