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Für alle mit eigener Website

Wer pflegt die Website nach dem Start?

Zwei verschiedene Rollen: Inhalte wie Objekte, Projekte und Neuigkeiten pflegst du oder dein Team selbst, Technik wie Aktualisierungen, Sicherungen und Fehlerbehebung übernimmt jemand mit Zugang und Zuständigkeit. Probleme entstehen, wenn eine der beiden Rollen niemandem gehört.

Von Rafael Ualiyev, Inhaber von Kazal Websites

2 RollenInhaltspflege und technische Betreuung — sie brauchen verschiedene Personen, Zugänge und RhythmenBeobachtung aus Projekten, keine Statistik

Inhalte und Technik sind zwei verschiedene Aufgaben

Die Frage „Wer pflegt die Seite?“ wird oft mit einem Namen beantwortet — und dann stellt sich heraus, dass diese Person entweder neue Objekte einstellen kann, aber nicht weiß, was bei einer Fehlermeldung zu tun ist, oder umgekehrt.

Inhalte ändern sich wöchentlich: ein neues Objekt, ein verkauftes Objekt, ein Baufortschritt, ein neues Teammitglied. Technik ändert sich unauffällig im Hintergrund: Aktualisierungen, auslaufende Zertifikate, ein Formular, das nach einer Änderung beim E-Mail-Anbieter keine Nachrichten mehr zustellt.

Für Bauträger kommt eine Besonderheit dazu: Während des Vertriebs ändert sich der Status der Einheiten laufend. Eine Einheit, die online noch frei ist, obwohl die Reservierungsvereinbarung längst unterschrieben ist, kostet Vertrauen — und bindet den Vertrieb mit Anrufen, die ins Leere laufen.

Was du selbst pflegen können solltest

  • Objekte oder Einheiten: neu anlegen, als reserviert oder verkauft markieren, entfernen
  • Teamseite: neue Gesichter, geänderte Zuständigkeiten
  • Kundenstimmen und Referenzen
  • Kurze Hinweise wie Urlaubszeiten oder geänderte Öffnungszeiten

Was nicht bei dir liegen sollte

Technische Aktualisierungen, Sicherungen, Weiterleitungen, Änderungen an Formularen und alles, was die Seite kaputtmachen kann. Nicht, weil es kompliziert wäre, sondern weil es selten vorkommt — und was man einmal im Jahr tut, macht man nicht routiniert.

Wichtig ist, dass diese Rolle vertraglich jemandem gehört. „Melden Sie sich, wenn etwas ist“ heißt in der Praxis: Niemand merkt, dass das Anfrageformular seit drei Wochen nichts mehr verschickt.

Was in der Vereinbarung zur Betreuung stehen sollte

Diese Punkte passen auf eine halbe Seite. Wenn ein Dienstleister sie nicht schriftlich beantworten kann, ist die Betreuung eine Absichtserklärung.

  • Wer spielt Aktualisierungen ein, und wie oft
  • Wie schnell wird eine Änderung umgesetzt, die du schickst
  • Wer prüft regelmäßig, ob die Formulare ankommen
  • Wo liegen die Sicherungen, und wer kann sie zurückspielen
  • Was kostet eine Änderung, die nicht enthalten ist

Der häufigste Fehler: die Pflege dem Zufall überlassen

Die meisten veralteten Maklerseiten, die ich sehe, sind nicht vernachlässigt worden, weil niemand wollte. Sie sind veraltet, weil das Einstellen eines Objekts zehn Schritte hatte und keiner Zuständigkeit gehörte. Pflege, die umständlich ist, findet nicht statt.

Ein brauchbarer Maßstab: Ein neues Objekt sollte in wenigen Minuten online sein, ohne dass jemand eine Anleitung suchen muss. Wenn das nicht klappt, liegt das Problem nicht bei deinem Team, sondern im Aufbau der Seite.

Deshalb gehört die Frage vor den Bau, nicht dahinter: Wer stellt ein Objekt ein, wie lange dauert das, und läuft es vielleicht automatisch aus der Maklersoftware auf die Seite? Die beste Pflege ist die, die niemand von Hand erledigen muss.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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