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Für Immobilienmakler

Was kostet eine Website für Makler — und wovon hängt der Preis ab?

Der Preis hängt weniger an der Seitenzahl als an drei Fragen: Wer schreibt die Texte, was muss die Seite können (Objekte, Wertermittlung, Formulare), und wer kümmert sich nach dem Start um Technik und Inhalte. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn diese drei Punkte in jedem Angebot gleich beantwortet sind.

Von Rafael Ualiyev, Inhaber von Kazal Websites

3 Kostenblöckeeinmaliger Bau, laufender Betrieb und deine eigene Zeit — nur der erste steht meist im AngebotAufteilung aus Projekten, keine Marktstatistik

Warum zwei Angebote für „dieselbe“ Seite kaum vergleichbar sind

In Erstgesprächen höre ich oft: Das eine Angebot ist dreimal so teuer wie das andere, für dieselbe Seite. Fast immer ist es nicht dieselbe Seite. Das eine enthält Texte, das andere erwartet sie von dir. Das eine bindet deine Objekte automatisch aus der Maklersoftware ein, das andere setzt ein Kontaktformular auf eine Vorlage.

Der Preis einer Website ist deshalb keine Frage der Seitenzahl. Fünf Seiten mit fertigen Texten und einer Wertermittlung sind mehr Arbeit als zwanzig Seiten, in die du deine eigenen Texte einfügst.

Die Punkte, die den Preis wirklich bewegen

  • Texte: Schreibst du sie selbst, oder schreibt sie jemand, der die Fragen deiner Eigentümer kennt? Das ist oft der größte einzelne Posten — und der, der über Anfragen entscheidet.
  • Objekte: Werden sie von Hand gepflegt, oder laufen sie aus deiner Maklersoftware automatisch auf die Seite? Die Anbindung kostet einmal Arbeit und spart danach jede Woche Zeit.
  • Wertermittlung und Formulare: Ein einfaches Kontaktformular ist wenig Aufwand. Eine Wertermittlung mit mehreren Schritten, die sauber in deinem Postfach ankommt, ist ein eigenes Bauteil.
  • Bilder: Vorhandene eigene Fotos, ein Fototermin oder Bildbearbeitung — das steht selten im Grundpreis.
  • Übernahme der alten Seite: Weiterleitungen der alten Adressen, Umzug der Domain, Übertragung bestehender Inhalte.

Die Kosten, die nach dem Start kommen

Eine Website kostet nicht nur einmal. Dazu kommen Hosting, Domain, Aktualisierungen der Technik und die Zeit, die jemand für neue Objekte und Texte aufbringt. Wer nur den Baupreis vergleicht, vergleicht den kleineren Teil der Rechnung.

Frag deshalb bei jedem Angebot nach den laufenden Kosten im ersten Jahr — und danach, was genau darin enthalten ist. „Wartung“ kann eine monatliche Sicherung bedeuten oder einen Ansprechpartner, der Änderungen am selben Tag umsetzt.

Der dritte Block steht in keinem Angebot: deine eigene Zeit. Texte liefern, Bilder zusammensuchen, Rückmeldungen geben. Ein Angebot, das dir die Texte überlässt, ist auf dem Papier günstiger und kostet dich Stunden, die du nicht mit Eigentümern verbringst.

Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand

Frag, ob ein Festpreis für einen festgelegten Umfang gilt oder nach Aufwand abgerechnet wird. Beides ist legitim. Beim Festpreis entscheidet die Leistungsbeschreibung, beim Aufwand die Disziplin in der Abstimmung — jede zusätzliche Korrekturrunde steht dann auf der Rechnung.

Bei Festpreisen lohnt die Frage, was ein Nachtrag kostet: eine weitere Seite, ein zusätzliches Formular, eine zweite Sprache. Die Antwort zeigt, wie der Anbieter kalkuliert — und schützt dich davor, dass ein günstiger Einstieg über Nachträge teuer wird.

Wie du Angebote vergleichbar machst

Schick jedem Anbieter dieselbe kurze Liste: welche Seiten, wer die Texte schreibt, wie die Objekte auf die Seite kommen, welche Formulare nötig sind, wer die Technik nach dem Start betreut. Erst wenn alle Angebote dieselben Antworten enthalten, sagt der Preisunterschied etwas.

Und rechne einmal gegen: Was bringt dir ein zusätzlicher Alleinauftrag an Courtage? Diese Zahl ist der Maßstab, an dem sich jede Investition in die Seite messen lassen muss — nicht der Preis des günstigsten Angebots.

Passend dazuWebsites für ImmobilienmaklerWebsites für Immobilienmakler, die das Mandat gewinnen sollen — gebaut auf die Frage, die der Eigentümer sich stellt, bevor er zum Hörer greift.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich baue die Seite, auf der dein Kunde sich für dich entscheidet — nicht die, die er mit zwei anderen vergleicht.

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