Für alle mit eigener Website
Wie schnell muss eine Website laden?
Google bewertet als gut, wenn der größte sichtbare Inhalt innerhalb von 2,5 Sekunden steht — gemessen bei 75 Prozent der echten Aufrufe, nicht im Labor und nicht am Schreibtisch mit schnellem Netz.
2,5 SekundenSchwelle für die als gut bewertete Ladezeit des größten Inhaltselements (Largest Contentful Paint)öffentlich dokumentierte Schwelle der Core Web Vitals
Was tatsächlich gemessen wird
Nicht, wann die Seite fertig geladen ist, sondern wann das größte sichtbare Element steht — meist das Hauptbild oder die Überschrift. Dazu kommen zwei weitere Werte: wie stabil das Layout bleibt und wie schnell die Seite auf die erste Eingabe reagiert.
Entscheidend ist außerdem, wo gemessen wird. Am Schreibtisch mit Glasfaser lädt fast alles schnell. Gewertet werden echte Aufrufe, und die kommen überwiegend vom Mobilfunknetz.
Die drei häufigsten Bremsen
- Bilder in Originalgröße: eine Kameraaufnahme mit 4 MB, die im Browser auf 600 Pixel Breite angezeigt wird
- Schriften von fremden Servern: jede externe Schriftquelle ist eine zusätzliche Verbindung, bevor Text erscheint
- Skripte, die den Inhalt erst aufbauen: dann wartet der Besucher nicht auf das Bild, sondern auf die Seite selbst
Was das mit Sichtbarkeit zu tun hat
Ladezeit ist ein Rankingfaktor, aber ein schwacher — eine langsame Seite mit der besseren Antwort schlägt eine schnelle ohne Inhalt. Der eigentliche Schaden entsteht vorher: Wer drei Sekunden auf ein Bild wartet, ist weg, bevor Google überhaupt eine Rolle spielt.
Deshalb lohnt sich die Optimierung nicht wegen der Suchmaschine, sondern wegen des Besuchers.


